Pfandflaschenaktion „Dein Pfand für Togo“



Im Schuljahr 2011/12 haben die Schüler und Lehrer der BOS Pfandflaschen im Wert von über 2.000 € gespendet und somit den Bau eines Brunnens in einem togoischen Dorf ermöglicht! Diese Aktion wurde im Schuljahr 2012/13 und 2013/14 fortgesetzt. Mittlerweile sind wir bei der Finanzierung des dritten Brunnens angekommen.




























Frau Biniek (Lehrerin an der BOS) nahm stellvertretend für unsere Schule an der Einweihungsfeier des BOS-Brunnens in Togo teil.





























Endlich sauberes Wasser für die Dorfbewohner! 






























Die Dorfbewohner sind sehr glücklich über den Brunnen und bedankten sich mit HÜHNERN, was in Togo ein sehr wertvolles Geschenk ist!

 Da Frau Biniek die Hühner nicht mit nach München nehmen wollte, hat sie die Tiere einem AIDS-Waisenhaus gespendet


Der zweite von der BOS-Wirtschaft finanzierte Brunnen


Warum gibt es die Pfandflaschenaktion an der BOS?

Unser Schüler wussten noch nie so genau, was sie mit ihren leeren Pfandflaschen anfangen sollten ... Einige brachten die Flaschen wieder zum Kiosk oder Supermarkt, aber die meisten ließen sie einfach überall stehen. Ab dem Schuljahr 2011/2012 sollte alles besser werden …
Auf Initiative zweier BOS-Schüler wurde eine Umweltgruppe gebildet, deren Ziel es war, eine Pfandflaschenaktion ins Leben zu rufen.


Initialzünder Quirin und Andreas


Juan mit seinem selbstgestaltetem Logo der Pfandflaschenaktion

Wie funktioniert die Pfandflaschenaktion?
In allen Klassenzimmern steht eine Kiste, in die großzügige Schüler und Lehrer ihre leeren Pfandflaschen legen können. Der Umweltdienst, der in jeder Woche von drei anderen Schülern übernommen wird, bringt die volle Kiste am Ende der Woche zur Sammelstation, wo die Pfandflaschen sortiert werden. Die „Kiosk-Flaschen“ werden von Frau Russmann beim Schulkiosk, und die „externen Flaschen“ von freiwilligen Schülern im Supermarkt „versilbert“.

Die fleißigen Helfer Veronika (12i) und Senay (12e) in der Sammelstation


Turan (12e) und Mathias (12f) bringen die externen Flaschen zum Supermarkt 


Frau Russmann bringt einen Ladung Pfandflaschen zum Schulkiosk

Warum geht unser Pfandgeld nach Togo?
Im Schuljahr 2011/12 einigte sich die Umweltgruppe ganz demokratisch darauf, dass das Pfandgeld der „Aktion PIT – Togohilfe e.V.“ zu Gute kommen soll. Frau Biniek, Lehrerin an unserer Schule, engagiert sich selbst sehr in diesem Verein und kann uns versichern, dass unser Pfandgeld dort in guten Händen ist. Die Organisation lässt u.a. Brunnen in Togo bauen, welche das Leben der Dorfbewohner erheblich erleichtern. Zudem sind die Brunnenkosten in Höhe von 2.000 € ein realistisches Ziel, das wir innerhalb eines Schuljahres erreichen können.

Wie kann unser Brunnen den Menschen in Togo helfen?
Togo ist das zehntärmste Land der Welt. Da Togo außerdem ein sehr trockenes Land ist, liegen viele Flüsse/Gewässer brach oder sind sehr verschmutzt und voller Bakterien. Nur 15 % der ländlichen Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Großteil der Togoer muss auf das verschmutzte Wasser zurückgreifen, was zu vielen Krankheiten und einer hohen Kindersterblichkeit führt. Die „Aktion PIT – Togohilfe e.V.“ lässt Brunnen in togoischen Dörfern bauen und ermöglicht somit den Dorfbewohnern direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Diese relativ einfache Maßnahme lenkt das ganze Dorf in eine positive Richtung:
  • Die Dorfbewohner sind seltener krank und die Kindersterblichkeit ist geringer.
  • Vor allem Frauen und Kinder werden entlastet, da sie zum Wasserholen nicht mehr die weiten Wege in andere Dörfer oder zu Flüssen/Gewässern gehen müssen.
  • Kinder können regelmäßig die Schule besuchen, da sie gesünder sind und mehr Zeit haben.
  • Die Ernte ist ertragreicher, da die Dorfbewohner mehr Zeit und mehr Wasser für die Bewirtschaftung der Felder haben. Überschüsse können auf dem Markt verkauft werden, was den Lebensstandard steigert.

Ein Dorf in Togo


Ohne Brunnen müssen v.a. Frauen und Kinder weite Wege zurücklegen und mittels einer Schüssel verschmutztes Wasser von Flüssen oder Gewässern holen


Dies ist alles andere als leicht – wie Frau Biniek bestätigen kann!






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