Sozialkunde

Auch im Geschichts- und Sozialkundeunterricht nimmt selbstständiger Wissenserwerb und Anleitung zum eigenständigen Urteilen einen zentralen Stellenwert ein. Zum Erwerb der Studierfähigkeit gehört es, moderne Informationsmittel kompe-tent benutzen zu können und komplexe Aufgaben eigenverantwortlich zu lösen Im fächerübergreifenden und projektorientierten Planen wird selbstständiges Arbeiten weiter entfaltet. Im Geschichtsunterricht geht es vor allem darum, sich mit Datenmaterial und historischen Quellen auseinander zu setzen und unterschiedliche historische Bewertungen vergleichend zu analysieren. Das Verständnis für historische Situationen soll aber auch durch die Einbeziehung von Film- und Tonmaterial durch Anschaulichkeit gefördert werden.


Der Sozialkundeunterricht soll helfen, bei der Fülle von politischen Informationen, die auf den Bürger einströmen ,diese In-formationen zu bewerten, zu ordnen und Zusammenhänge zu erschließen. Die Fächer Geschichte und Sozialkunde sind eng aufeinander abgestimmt. Der Sozialkundeunterricht beträgt zwei Unterrichtswochenstunden in Klasse 12. Verbindliches Lernziel ist der Verfassungskern und die politische Ordnung in der BRD. Die Behandlung wirtschaftspolitischer Strukturen wird mit den Wirtschaftsfächern abgestimmt. Weitere thematische Schwerpunkte sind die Bereiche: Sozialisation, soziale Strukturen, im Bereich der internationalen Politik stehen die Institutionen und Maßnahmen der Friedenssicherung im Zentrum.

Lehrplanübersicht

Der Geschichtsunterricht beträgt jeweils 2 Wochenstunden in der 12. und 13. Klasse. Im Zeitalter der europäischen Integration und der Globalisierung ist es unabdingbar auch außerdeutsche Geschichte zu berücksichtigen. Der Lehrplan liefert hierzu zahlreiche Anregungen.

Der zeitliche Rahmen des zu behandelnden Stoffes in Klasse. 12 umfasst den Zeitraum 1933 bis heute. Die historischen Grundlagen für die Wurzeln des Faschismus und das Scheitern der Weimarer Republik müssen als Voraussetzung gesichert werden.

Da die SchülerInnen in Klasse. 12 über die Nachkriegsgeschichte bis zur Gegenwart informiert werden sollen, bedeutet Klasse. 13 keine chronologische Weiterführung. Hier geht es um vertiefende Längs- und Querschnitte. Als Beispiele seien genannt: Die Entwicklung heutiger Demokratieformen als Ergebnis eines historischen Prozesses, Aspekte des gesellschaft-lichen Wandels und seiner Auswirkungen seit der 18. Jahrhundert, Wandel der Ursachen von Friedensgefährdung seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ein wichtiges Prinzip für den Geschichts- und Sozialkundeunterricht soll auch die Berücksichtigung aktueller zeitge-schichtlicher Problemlagen sein.

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